»Bewegung ist das Ur-Element meines Seins, freudig«
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  Zur Person Bettina Schürer  
 
 
 

Seit ich denken kann, haben mich Pferde fasziniert; während der Schulzeit lernte ich das Reiten auf Bauernhöfen und aus Mangel an Alternativen in verschiedenen Reitschulen. Richtungweisend für mich war 1975 ein zweimonatiger Aufenthalt bei Jean Claude Dysli (damals noch Schweiz). Das Westernreiten, die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd ohne Kraftaufwand und mechanische Kontrolle, brachte mich einen großen Schritt dem näher, was in mir von Anfang an als Ahnung vom Reiten schlummerte. Nach dem Abitur ging ich für ein Jahr zu Jean-Claude Dysli nach Californien, um bei ihm zu arbeiten. Hier begann meine Begeisterung für Pasos.

 
     
 

Nach meiner Rückkehr bildete ich eigenständig Pferde aus, schwerpunktmäßig Pasos, bis ich erneut nach Californien ging. Auf einem Peruanergestüt lernte ich von German Baca aus erster Hand die Besonderheiten dieser Rasse kennen, für deren Bekanntmachung ich mich, zurück in Deutschland, stark engagierte. So nahm ich in den 80er bis Anfang der 90er Jahre erfolgreich an den Turnieren teil und stellte die Pasos mit anderen im Rahmen der Hop Top Show auf der Equitana, auf der Cheval Passion in Avignon und an vielen anderen Orten vor.

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Parallel dazu suchte ich von 1983 bis 1987 wiederholt Sadko Solinski auf, um seine Synthese aus Arbeits- und akademischer Reiterei verstehen und umsetzen zu lernen.
Wiederum ergänzende Impulse für meine Arbeit bekam ich bei einem Aufenthalt bei Nuno Oliveira. Nach Portugal fahre ich heute noch, nun in den Reitstall von Luis Valenca, um zu überprüfen, ob meine Reit- und Ausbildungsprinzipien bis hin zur Hohen Schule stimmig sind.

 
 
 
     
 
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